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Energetische Baubegleitung

Die Geförderte Baubegleitung


Das bringt eine energetische Baubegleitung

Um Zuschüsse und Kredite zu erhalten, schreibt die KfW eine unabhängige Baubegleitung durch einen Sachverständigen (Energieberater) vor.Doch auch ohne eine Förderung der KfW ist eine unabhängige Baubegleitung immer sinnvoll, da sich dadurch Mängel, unnötige Kosten und schlechte Qualität vermeiden lassen. Vor allem wenn der Bauherr unerfahren ist und über keine Fachkenntnisse verfügt sollte zwingend ein baubegleitender Sachverständiger beratend beteiligt sein.

 

Die KfW übernimmt 50% von max 8.000,-€ der Kosten einer Baubegleitung durch einen zertifizierten Energieberater!

 

Eine Baubegleitung beinhaltet unter anderem:

 

-eine Entwicklung und planerische Umsetzung eines energetischen Gesamtkonzepts für den baulichen Wärmeschutz und die energetische Anlagentechnik im Rahmen der Effizienzhausberechnung (ggf. Beratung zu Umsetzungsmöglichkeiten) zu erbringen.

 

 -Die Planung zur Minimierung von Wärmebrücken (Wärmebrückenkonzept) und zur Gebäudeluftdichtheit (Luftdichtheitskonzept) überprüfen.  

 

 

-Die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen prüfen (z. B. unter Anwendung der DIN 1946-6) und den Bauherrn über das Ergebnis zu informieren. Die Veranlassung der Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen verantwortet der Bauherr.

 

-Das geplante energetische Niveau auf dem KfW-Formular “Bestätigung zum Antrag“ bestätigen. 

 

-Bei Ausschreibung bzw. Angebotseinholung mitwirken sowie die Angebote auf Übereinstimmung mit Umfang und Qualität der geplanten energetischen Maßnahmen zu prüfen.

 

-Vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. Aufbringen späterer Verkleidungen mindestens eine Baustellenbegehung zur Überprüfung der Ausführung energetisch relevanter, insbesondere später nicht mehr zugänglicher Bauteile (wie z. B. wärmeschutztechnischer Bauteilaufbau) sowie der Umsetzung des Wärmebrückenkonzepts, des Luftdichtheitskonzepts und der Anlagenteile durchzuführen.

 

-Die Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen (sofern durchgeführt) zu prüfen.

 

-Die Durchführung einer Luftdichtheitsmessung zu prüfen.

 

-Die eingebauten Materialien, Produkte und Komponenten an der Gebäudehülle und der energetischen Anlagetechnik auf Übereinstimmung mit den nach der Effizienzhausberechnung geplanten energetischen Maßnahmen zu prüfen.

 

-Die Parameter aus der Energiebedarfsrechnung für die Heizungsanlage (und ggf. die thermische Solaranlage) dem Heizungsbauer zur Umsetzung mitteilen. Den Nachweis des hydraulischen Abgleichs und der Einregulierung der Anlage (ggf. Heizungs- und Lüftungsanlage) prüfen. Die Übergabe der energetischen Anlagentechnik zu prüfen

 

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